Ausbeutung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen sind in Uganda ein großes Problem. Zu der rasch wachsenden lokalen Bevölkerung kommen in der Region weit über eine Million Menschen, die vor Konflikten in den Nachbarländern Südsudan und DR Kongo geflüchtet sind.
Frauen und Mädchen haben kaum Zugang zu wirtschaftlichen Ressourcen. Sie tragen die Hauptlast der Armut.
CARE setzt sich dafür ein, dass die Stimmen von Frauen und Mädchen gehört werden und sie die gleichen Möglichkeiten und Rechte wie Männer und Buben bekommen – nicht nur auf dem Papier.
Region:
Nord-Uganda, in und um Flüchtlingslager sowie in den städtischen Zentren Gulu und Arua
Projektlaufzeit:
01.04.2019 – 31.03.2024
Zielsetzung:
Frauen stärken, Gewalt reduzieren
Beatrice
„Sicher fühle ich mich, wenn ich genug Geld gespart habe, um mein eigenes Geschäft zu gründen“, so Beatrice (40). Bis ihr Mann sie verließ, litt die Mutter von drei Kindern über Jahre unter schwerer häuslicher Gewalt. Beatrice leidet auch an einer Sehschwäche. Von CARE erhält sie ein berufliches Ausbildungstraining und psychosoziale Unterstützung.
Foto: Nyokabi Kahura/CARE/Fairpicture
Cecile
Cecile (zweite von links) floh aus der DR Kongo, nachdem ihr Mann ermordet worden war. Heute arbeitet sie im Betreuungsteam von CARE
und hilft anderen Frauen, mit ihren Traumata fertig zu werden.
Mehr Selbstbestimmung und keine Misshandlungen!
CARE unterstützt ugandische und geflüchtete Frauen und Mädchen sowie jungen Männer bei der Verwirklichung ihrer Rechte. Das geschieht durch Spargruppen und Berufstrainings.
Spezielle Maßnahmen helfen die gesellschaftlich tolerierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu reduzieren. Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat zwei Hauptursachen, nämlich die Ungleichheit der Geschlechter und die Armut im Land.
Die Wirtschaft ist schwach und die Landwirtschaft leidet unter den Auswirkungen des Klimawandels.
Mit € 3.600,- sichern Sie einer Gruppe von Frauen ein berufliches Ausbildungstraining zur Friseurin, Schneiderin oder im Cateringbereich (inklusive Grundausstattung).
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Genesung
Mit € 10.000,- fördern Sie die Genesung von über 100 Frauen, denen Gewalt angetan wurde, indem Sie ihnen Zugang zu medizinischen Leistungen und psychosozialer Unterstützung ermöglichen.
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Dieses Projekt trägt zu folgenden Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) bei:
Weitere Projekte:
Anpassungen an den Klimawandel
Bis zum Jahr 2050 könnte es weltweit über 140 Millionen Klimaflüchtlinge geben. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebensgrundlage der Menschen sind gravierend.
Im Norden von Bangladesch können sich viele Menschen nicht ausreichend ernähren. Über 42 % der Kinder sind aufgrund von Unter- oder Mangelernährung unterentwickelt.
Familienplanung und Kampf gegen Genitalverstümmelung
In Äthiopien sind zwar Frauenrechte im Gesetz verankert und traditionelle Praktiken wie Kinderehen und Genitalverstümmelung verboten, trotzdem werden diese Bräuche weiterhin ausgeübt.