Nothilfe und Schutz für intern Vertriebene - active
Frauen und Kinder traf es beim Ausbruch des Konflikts der Gemeinden Amhara und Qemant am schlimmsten: Sie wurden angegriffen, misshandelt und sexuell missbraucht.
Im November 2018 brach in Äthiopien ein Konflikt zwischen den beiden Gemeinden Amhara und Qemant aus. Menschen wurden getötet und Häuser niedergebrannt, zehntausende Menschen wurden vertrieben. Frauen und Kinder traf es dabei am schlimmsten: Sie wurden angegriffen, misshandelt und sexuell missbraucht. Die lokalen Gesundheitseinrichtungen sind nicht für die Behandlung von Überlebenden von sexueller Gewalt ausgestattet; es mangelt es an ausgebildetem Personal und in den Flüchtlingslagern ist eine adäaquate Betreuung nicht gewährleistet.
CARE unterstützt in diesem Projekt jene Familien, die am schlimmsten getroffenen wurden. Sie erhalten Bargeld-Soforthilfe und Zugang zu medizinischer und psychologischer Betreuung, wenn sie Gewalt erfahren haben. Frauen und Mädchen bekommen außerdem Hygiene-Sets.
Das Personal der Gesundheitseinrichtungen erhält Schulungen für den einfühlsamen, vertraulichen und kompetenten Umgang mit Überlebenden von sexueller Gewalt. Auch Katastrophen-Management-Personal, lokale Behörden und die Polizei werden für den Umgang mit Fällen von sexueller Gewalt und die entsprechenden Schutzmaßnahmen geschult.
Mehr Informationen zu diesem Projekt (auf Englisch): hier klicken
Projektlaufzeit:
15.01.2020 – 30.06.2020
Projektaktivitäten:
Bargeld- und Soforthilfe, Unterstützung von Frauen, Schulungen
Projektbudget:
€ 406,561
Dieses Projekt trägt zu folgenden Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) bei:
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