Der Kampf gegen den Klimawandel ist Ihnen wichtig? CARE macht global seit Jahren Druck, dass endlich Maßnahmen gesetzt werden, um das Fortschreiten der Erderhitzung aufzuhalten. Schon jetzt leiden Millionen Menschen unter den katastrophalen Folgen der Klimakrise. Helfen wir Menschen in gefährdeten Regionen, sich an das veränderte Klima anzupassen!
Der Klimawandel ist weltweit zu spüren und auch für die Bekämpfung von Armut ein großes Hindernis. Gerade in Afrika treten Wetterextreme wie Dürren und Fluten immer häufiger auf. Damit in Zusammenhang stehen Wasserverschmutzung, Krankheiten, Mangelernährung und Hunger – sie sind ebenso als Folgen des Klimawandels zu betrachten, wie die Menschen die darunter leiden und gezwungen sind ihre Heimat zu verlassen.
CARE kämpft für mehr Unterstützung für die Menschen, deren Heimatregionen die Folgen des Klimawandels mit voller Härte zu spüren bekommen. Wirbelstürme, Überschwemmungen, Dürren und weitere extreme Wetterereignisse werden häufiger und zerstören oder bedrohen die Existenz von Millionen Menschen. Sie brauchen unsere Hilfe! Helfen wir Menschen in gefährdeten Regionen, sich an das veränderte Klima anzupassen!
Immer mehr Menschen müssen wegen Veränderungen beim Klima aus ihrer Heimat fliehen. „Das ist für Millionen Familien längst harte Realität“, sagt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. „Kommt es zu einem globalen Temperaturanstieg von drei oder mehr Grad, könnte die ohnehin schon fragile Situation für viele ärmere Länder unwiderruflich eskalieren. Hunderte Millionen Menschen könnten vertrieben werden. Wir müssen also alles dafür unternehmen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.“
Wie Esters Familie hungern im südlichen Afrika Millionen Menschen wegen der Klimakrise. „Es regnet nicht mehr wie früher. Wenn die Leute etwas anbauen, gedeiht es nicht“, sagt CARE-Nothelferin Mary Wolff. Viele Länder auf dem Kontinent leiden an Dürre in einem nie zuvor gesehenen Ausmaß.
Der bekannte Meteorologe Andreas Jäger setzt sich als CARE-Themenbotschafter für die Menschen ein, die in der Debatte um den Klimawandel noch immer zu wenig Gehör finden. „Die afrikanische Sahelzone und einige Küstengebiete in Asien sind schon heute kaum mehr bewohnbar. Millionen Menschen kämpfen dort jeden Tag ums nackte Überleben. Sie können sich vor Extremereignissen wie Ernteausfällen oder Überschwemmungen nicht schützen“, sagt Jäger. „Helfen wir Menschen in gefährdeten Regionen, sich an das veränderte Klima anzupassen!“
Auch in Niger, einem der ärmsten Länder der Welt, sind die Auswirkungen der Klimakrise schon deutlich spürbar. Die Not wächst, der Hunger breitet sich aus. „Viele Mütter verzichten auf Mahlzeiten, damit sie die Familie ernähren können“, sagt CARE-Nothelferin Rakietou Hassane Mossi. „Die Erträge sinken von Jahr zu Jahr. Mir erzählen Bauern, dass sie früher so viel Getreide hatten, dass sie es am Markt verkaufen konnten. Jetzt werfen die Felder oft nicht mal genug für die eigene Familie ab.“
Sieben Jahre litten die Menschen in Niger unter Dürre. Dann fiel in einigen Regionen plötzlich in kurzer Zeit so viel Regen, dass es zu Überschwemmungen kam. CARE stärkt Bauern und Bäuerinnen bei der Anpassung an die neuen Bedingungen, die der Klimawandel vorgibt. „Wir bieten Trainingsprogramme an und helfen dabei, widerstandsfähigere Pflanzen anzubauen oder neue Methoden zur Bewässerung einzusetzen“, berichtet Hassane Mossi.
Drastische Folgen
Unser Planet steuert auf eine Erderwärmung von bis zu vier Grad Celsius zu.
Weite Flächen der Erde könnten unbewohnbar werden.
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Bis 2070 wären rund drei Milliarden Menschen Hitze wie in der Sahara ausgesetzt.
"Nach Naturkatastrophen reagieren die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen wie CARE sofort und stellen etwa Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte bereit. Doch das ist nur ein Pflaster auf einer stark blutenden Wunde: Es wird nicht genügen, um den Klimawandel aufzuhalten."
Ester (61) kommen die Tränen, wenn sie daran denkt, woher die nächste Mahlzeit kommen soll.
Sie kümmert sich allein um vier Enkelkinder, die keine Eltern mehr haben.
Die 13-jährige Rudo hat auf einem Erdhügel Termiten gesammelt und in einer Schüssel nach Hause gebracht. Zum Kochen ist noch ein wenig Öl in einer kleinen Plastikflasche geblieben.
Mehr Zutaten für eine Mahlzeit als Öl und Insekten besitzt Ester nicht. „Wir müssen Termiten essen. Andere Nahrung haben wir nicht“, sagt sie.
Extreme Wetterereignisse häufen sich
Katastrophale Ereignisse wie Wirbelstürme, Dürren oder Überschwemmungen führen deutlich vor Augen, welche humanitären und entwicklungspolitischen Auswirkungen Wetter und Klima haben können. Angesichts des Klimawandels müssen wir in naher Zukunft mit einer Häufung extremer Wetterereignisse rechnen, die zu Nahrungsengpässen, Einkommensverlusten und anderen Notlagen führen können. Langfristig erwarten uns die unvorhersehbaren, bedrohlichen ökologischen und sozialen Konsequenzen des Anstiegs des Meeresspiegels und der globalen Erwärmung.
Für viele Länder dieser Welt ist der Klimawandel keine abstrakte Bedrohung, sondern gelebte Wirklichkeit. Vor allem die ärmsten Länder sind besonders betroffen und ihre Bevölkerung leidet bereits jetzt unter den negativen Auswirkungen des Klimawandels: Sie haben keine Mittel, um sich vor Extremereignissen wie hitzebedingten Ernteausfällen oder wiederkehrenden Überschwemmungen zu schützen.
Gleichzeitig müssen wir Verantwortung dafür übernehmen, dass die reichen Staaten und ihre Bevölkerung den Klimawandel durch den maßlosen Verbrauch von fossilen Brennstoffen verursacht haben. Daher sind der Klimawandel und seine Folgen eine der größten Ungerechtigkeiten unserer Zeit und stellen uns vor eine neue Herausforderung im Kampf gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit.
Das fordern wir
Weil viele Auswirkungen des Klimawandels bereits spürbar und weitere negative Folgen zu erwarten sind, müssen wir heute Maßnahmen setzen, um eine drohende Klimakatastrophe abzuwenden. Daher fordert CARE, dass gerade in wirtschaftlich entwickelten Ländern ein Umdenken stattfinden muss: Wir müssen unsere Verantwortung wahrnehmen, indem wir unsere Treibhausgasemissionen reduzieren und Ressourcen bereitstellen, um besonders betroffene Länder in ihrer Anpassung an gegenwärtige und zukünftige Klimafolgen zu unterstützen. Die Bekämpfung der klimabedingten Armut und das Umsetzen von Klimaschutzmaßnahmen sind kein Akt der Großzügigkeit, sondern notwendige Gerechtigkeit.
Unterstützt durch die Expertise des CARE Climate Justice Center leistet CARE seit Jahren strategische Arbeit, um auf allen Ebenen Maßnahmen gegen den Klimawandel zu setzen. Wir helfen den Menschen betroffener Länder dabei, sich selbstständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen und sich dafür das nötige Wissen anzueignen. Wir wollen auch, dass diese Anpassung fair verläuft und sichergestellt wird, dass denjenigen geholfen wird, die es am meisten benötigen.
Daher liegt das Hauptaugenmerk unserer Arbeit in der Stärkung (Empowerment) von marginalisierten Personengruppen, von lokalen Gemeinschaften und vor allem von Frauen und Kindern, die besonders unter den Klimafolgen leiden. Alle Maßnahmen sollen mit Geschlechtergleichheit und verbesserten Rechten für die Ärmsten einhergehen. Auch arbeiten wir, um die Ernährungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, Klimaschutzmaßnahmen und eine kohlenstoffarme Wirtschaft zu fördern und eine gerechte Finanzierung der Kosten, die durch die Klimaschäden entstehen, sicherzustellen.
Das können Sie mit Ihrer Spende bewirken
Ressourcen schützen
In vielen Regionen sind die Folgen der Klimakrise längst bittere Realität: Knapper werdende Wasserreserven, schnellere Verkarstung der Böden, aber vor allem unkalkulierbare Wetterzyklen mit Dürren und Starkregen machen Menschen in Afrika, Mittel- & Südamerika und Asien schwer zu schaffen. Konflikte um Wasser, Land und Holz nehmen zu. CARE setzt alles daran, vorhandene Ressourcen zu bewahren.
Frauen stärken
In Ländern des Globalen Südens unterstützt CARE Menschen dabei, sich selbst gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen und widerstandsfähiger zu machen. Dazu gehören neue Anbaumethoden und dürreresistentes Saatgut. CARE stärkt gezielt Frauen und Mädchen, weil sie auch in der Klimakrise besonders betroffen sind.
Neue Energien nutzen
Neben gezielter Aufforstung und der Einführung alternativer Anbaumethoden werden regenerative Technologien zur Energie- und Wassergewinnung immer wichtiger. In vielen Projekten arbeitet CARE bereits erfolgreich mit Biogasanlagen, mit Solarenergie betriebenen Kochern und Pumpen und wiederbelebten traditionellen Bewässerungstechniken wie dem Terrassenfeldbau oder der Kanal-, Schmelzwasser- oder Tröpfchenbewässerung.